
Berlin, Rowohlt Berlin, 2002
Das Kaspische Meer ist zum weltpolitischen Brennpunkt geworden: Seit dem Ende der Sowjetunion wurden hier riesige Rohstoffvorkommen entdeckt, die eine Alternative zum arabischen Erdöl bilden können. Konzerne, Anrainerstaaten und Grossmächte streiten um Öllfelder und Pipeline-Routen, in der Region sind blutige Konflikte und Kriege ausgebrochen. Washington, Moskau und Peking ringen um Einfluss und schmieden Allianzen mit Diktatoren und Warlords in Zentralasien und im Kaukasus.
Pressestimmen zum Heiligen Feuer
- „Die Leser werden durch die Lektüre der Reportagen reich belohnt.“
Rudolph Chimelli, Süddeutsche Zeitung vom 09. Oktober 2002
- „Richtige Fragen.. kurzweilige Reportagen aus der Region.. hübsche Beschreibungen“
Michael Thumann, Die Zeit vom 14. November 2002
- „Klevemans Buch liefert eine klare Analyse und damit einen guten Einstieg in die komplexen Zusammenhänge und geschichtlichen Hintergründe dieser Region. Es ist gut recherchiert, ohne jedoch einen akademisch vollständigen Anspruch zu erheben. Vielmehr hat sich Kleveman, für die Perspektive der 1. Person entschieden, wie sie bei journalistischen Erzählungen im angelsächsischen Raum Tradition hat.“
Deborah Wild, Deutschlandfunk vom 9. Dezember 2002